Cayos Limones · Unbewohnte Insel
Cayos Limones
Die Cayos Limones sind keine einzelne Insel. Sie sind eine Gruppe kleiner, unbewohnter Inselchen, die so dicht beieinanderliegen, dass ein Boot an einem einzigen Nachmittag zwischen zwei oder drei von ihnen wechseln kann — winzige Kreise weißen Sandes, von Palmen umstellt, in Wasser, dessen Grund man vom Boot aus liest, bevor überhaupt jemand hineinspringt.
Inselhüpfen, wie es gedacht ist
Zwischen den meisten Stopps in San Blas liegt eine echte Überfahrt. Bei Limones nicht: vor einer Insel schwimmen, wieder an Bord, fünf Minuten fahren, vor der nächsten schwimmen. Diese Geografie ist der Grund, warum Premium-Routen diese Gruppe bevorzugen — sie packt mehrere wirklich verschiedene Strände in einen Abschnitt des Tages, der anderswo für einen einzigen reichen würde.
Warum das Wasser so aussieht
Klares Wasser ist hier kein Zufall. In der Nähe drückt keine Flussmündung Sediment heraus, auf den Inselchen lebt niemand, und der Sand ist hell genug, um das Licht durch das flache Wasser zurückzuwerfen. Praktisch heißt das: Schnorcheln lohnt sich schon in sehr flachem Wasser nahe am Ufer, und der Unterschied zwischen hüft- und brusttiefem Wasser ist von oben zu erkennen.
Wo Limones auf einer Route auftaucht
An zwei Stellen. Die VIP-Tagestour steuert diese Gruppe im Rahmen ihrer Inselrotation an. Verlässlicher noch eröffnen die Cayos Limones die Inseltour an Tag 2 jeder Übernachtung: Gegen 7:45 Uhr verlässt das Boot die Insel Richtung Limones und Wrackschnorcheln, gegen 8:30 Uhr geht es weiter zum Naturpool, bevor es zurück nach Cartí führt.
Unbewohnt heißt unbewohnt
Auf diesen Inselchen gibt es keine Gemeinde, und daraus folgen zugleich ihr Reiz und ihre Grenzen. Kein Laden, kein Trinkwasser, keine Toiletten, kein verlässlicher Schatten außer dem, den die Palmen zufällig werfen. Alles, was Sie für den Stopp brauchen, reist mit Ihnen im Boot, und alles Mitgebrachte reist wieder mit: Im Sand bleibt nichts zurück, auch kein organischer Abfall.
Gut zu wissen
- Am besten für: Fotografen und Reisende, die lieber mehrere verschiedene Strände sehen, als sich an einem einzigen niederzulassen.
- Einrichtungen: keine. Nehmen Sie Wasser, biologisch abbaubare Sonnencreme und einen Hut mit.
- Comarca-Abgabe: Die Eintrittsabgabe für Guna Yala wird bei der Einreise in das Gebiet bar bezahlt, ganz gleich, welche Inselchen Ihr Boot anfährt.
Häufige Fragen
Wie viele Inselchen besucht man bei Limones tatsächlich?
Das hängt von Tagesroute und Seegang ab, aber die Gruppe liegt kompakt genug, dass zwei oder drei Stopps bei einem Besuch der Normalfall sind und nicht die Ausnahme. Genau diese kurzen Sprünge sind der Grund, warum die Gruppe gewählt wird.
Gehören die Cayos Limones zur Tagestour oder zur Übernachtung?
Zu beidem. Die VIP-Tagestour nimmt diese Gruppe in ihre Inselrotation auf, und jede Übernachtung in einer Hütte beginnt hier ihre Inseltour an Tag 2, gegen 7:45 Uhr, vor dem Naturpool.
Gibt es auf den Inselchen etwas — Essen, Wasser, Toiletten?
Nein. Es sind unbewohnte Eilande ohne jede Infrastruktur. Mittagessen und Trinkwasser kommen mit der Tour, im Sand gibt es keinerlei Einrichtungen. Planen Sie den Stopp als Strand und Bad ein, nicht als Pause mit Komfort.
Worin unterscheiden sich die Cayos Limones von den Cayos Holandeses?
Limones liegt nah, ist schnell erreicht und lebt vom Wechsel zwischen mehreren kleinen Stränden. Cayos Holandeses liegt weit draußen, wird auf einer eigenen Tour mit früherer Abfahrt und Mindestgruppengröße angefahren und wird wegen der Riffqualität gewählt, nicht wegen der Strände. Es sind verschiedene Tage, nicht zwei Preise für denselben Tag.
Lebt jemand auf den Cayos Limones?
Es gibt keine dauerhafte Gemeinde, weshalb dort auch keine eigene Gemeindeabgabe erhoben wird. Die Eintrittsabgabe der Comarca Guna Yala gilt trotzdem für Sie als Besucher des Gebiets und wird bar an der Grenze gezahlt, nicht auf den Inselchen.
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